Krimifestival Marburg (2019)

Be my eyes oder bei Anruf Mord
Über 50 Besucher*innen fanden den Weg in die Räumlichkeiten der Blindenstudienanstalt (Blista) zur Lesung mit Christina Brand aus ihrem Kriminalroman „Blind“. In schöner Tradition fand die Lesung im Rahmen des Marburger Krimifestivals statt und in diesem Jahr in Kooperation mit der Blista. Christine Brand war lange Gerichtsreporterin in der Schweiz, bevor sie anfing Kriminalromane zu schreiben. Das hat sie auch dazu bewogen, über reale Fälle zu schreiben, bzw. reale Details in ihre Romane einzubauen wie auch in dem vorliegenden Band „Blind“. Ein blinder Freund brachte sie auf die Idee, erzählte die sympathische Autorin an dem Abend. Er erwähnte die App „Be my eyes“. Dort können blinde Menschen anrufen und ein per Zufallsgenerator ausgewählter Sehender, der sich zuvor angemeldet hat, ist am Telefont und beantwortet Fragen. Und schon sind wir Mitten in der Geschichte. Nathaniel, der durch einen Unfall als Kind erblindete, ruft dort an, um nach der Farbe seines Hemdes zu fragen und er ist mit einer nett klingenden Frau verbunden. Sie plaudern eine kurze Weile bis ein jäher Schrei die Verbindung beendet. Nathaniel ist sofort klar, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Aber wie kann er das beweisen, denn er weiß ja noch nicht einmal wer die Frau ist? Gemeinsam mit der  befreundeten Journalistin Milla macht er sich auf die Suche nach der Frau. Zunächst glaubt ihnen niemand und Nathaniel gerät selber in den Fokus der Polizei, aber am Ende stoßen die beiden auf einen ungeheuerlichen Skandal. Es war eine spannende und kurzweilige Lesung, die Lust auf mehr Geschichten der Autorin gemacht hat. Kein Wunder also, dass die Bücher schon in der Pause ausverkauft waren. Am Ende des gelungenen Abends hat Christine Brand alle Bücher geduldig signiert.

« 1 von 2 »

Krimifestival Marburg (2018)

Am 8. September 2018 war der Club Marburg Veranstalterin einer ganz besonderen Krimilesung im Rahmen des Krimifestivals Marburg: Monika Geier gab sich die Ehre und reiste für die Lesung extra aus Berlin an. Veranstaltungsort war die alte Mensa in Marburg, ein geschichtsträchtiger Ort, in dem vor Jahrzehnten bereits Student*innen speisten. In stimmungsvollem Licht und mit gutem Wein statt Kantinenessen tauchten die etwa 30 Zuhörer/innen ein in die Welt eines Frankfurter Vorstadtbordells, zogen mit den Hauptdarstellern weiter in die Pfalz und lachten herzlich bei der Beschreibung des Pfälzer Essverhaltens, welches die Autorin nur deshalb so treffend beschreiben konnte, weil sie selbst aus Ludwigshafen stammt.

Krimifestival Marburg (2017)

Mit der vom Marburger Club Soroptimist International organisierten und gut besuchten Lesung von Bestsellerautorin Mechthild Borrmann endete am 6. Oktober das Marburger Krimifestival 2017. Borrmann las aus ihrem aktuellen Krimi „Trümmerkind“.

Der verwaiste Joost wird im zerstörten Hamburg der Nachkriegszeit gefunden. Er wächst bei der Familie auf, die ihn damals gefunden hat. Jahrzehnte später versucht das einstige Trümmerkind, inzwischen ein erfolgreicher Architekt, das Geheimnis seiner Herkunft zu lüften. Dabei kommt Joost einem Verbrechen auf die Spur, das mit seiner Familie verknüpft ist.